Forex-Trading: 7 Tipps für den erfolgreichen Devisenhandel

Mit Devisen handeln und Geld verdienen? Das ist möglich. Vor allem auch deshalb, weil der Handel mit Devisen recht einfach zu verstehen ist. Wer ein paar Tipps und Tricks befolgt, kann durchaus einen attraktiven Nebenverdienst erzielen.

Zu Beginn mit einem Demokonto arbeiten

Bevor das Ersparte in den Devisenmarkt gepumpt wird, sollte man mit „Spielgeld“ arbeiten. Denn einige Forex Broker bieten ein kostenloses Demokonto an. Zu beachten ist, dass es aber auch zeitlich befristete Angebote gibt – das bedeutet, das Konto steht nur für einen gewissen Zeitraum zur Verfügung.

Tipp: Nicht immer sind es Echtzeitkurse; einige Broker arbeiten mit fiktiven Zahlen wie Entwicklungen, die natürlich fast immer zu Gunsten des Traders ausfallen – das hat den Hintergrund, dass der Trader glaubt, aufgrund der vielen Gewinne bereit für den Markt zu sein. Bevor man also ein Demokonto nutzt, ist in Erfahrung zu bringen, ob hier mit „geschönten Entwicklungen“ oder realen Zahlen gearbeitet wird.

Das Demokonto hilft aber nicht nur, um sich auf das Forex Trading vorzubereiten. Man lernt damit auch die Plattform kennen und bekommt einen Überblick, welche Instrumente zur Verfügung stehen, um erfolgreich mit Devisen handeln zu können. Zudem kann man bei Demokonten mit Echtzeitkursen auch seine Strategien ausprobieren und so gefahrlos überprüfen, ob diese überhaupt für den gewünschten Erfolg sorgen würden.

Geringe Einsätze investieren

Hat man schon etwas mit dem Demokonto geübt, so wird man sich bald bereit für den richtigen Devisenhandel fühlen. Ganz egal, wie gut die Erfahrungen waren, die man mit dem Demokonto gemacht hat – man sollte immer nur geringe Einsätze aufs Spiel setzen. Denn wenn man sein Erspartes investiert, dann ist man nicht mehr so entspannt, wenn sich der Markt in die andere Richtung entwickelt.

Wichtig ist, dass man zu Beginn nur Geld investiert, das frei verfügbar ist. Also nicht etwa für die nächste Mietvorschreibung, Kredit– oder Leasingrate gebraucht wird. Verluste können, ganz egal, für welche Strategie man sich entscheidet und wie erfolgreich man war, als mit dem Demokonto gearbeitet wurde, nie ausgeschlossen werden.

Informationen sammeln

Forex-Trading

Der Devisenmarkt ist nicht wirklich transparent. Das ist auch der Grund, warum auch immer wieder Experten überrascht sind, warum es jetzt auf einmal mit dem Euro nach unten geht bzw. mit dem US Dollar nach oben. Es gibt außerordentlich viele Faktoren, die einen Einfluss auf die Entwicklungen der Devisen haben können.

Da natürlich auch die Wirtschaftslage des Staates sowie auch politische Entscheidungen einen Einfluss auf die Währungen haben können, ist es wichtig, sich stets zu informieren, was in der Welt so passiert. Vor allem geht es darum Informationen einzuholen, die in Verbindung mit Wirtschaft, Finanzen wie der Weltpolitik stehen. Hilfreich sind hier etwa Fachzeitschriften, das Internet sowie auch spezielle Finanz-Apps.

Mit „harten Währungen“ arbeiten

Der Handel mit „harten“ oder auch „starken“ Währungen bedeutet ein geringeres Risiko. Denn die Volatilität, das ist die Schwankungsbreite, ist bei den klassischen Währungspaaren geringer als bei den „Exoten“. Auch lohnt sich ein Blick auf Kryptowährungen wie Bitcoin.

Eine hohe Schwankungsbreite mag, wenn man den Markt richtig einschätzt, für attraktive Gewinne sorgen, ist aber nicht nur Segen, sondern auch Fluch – wer nämlich falsch liegt, muss Verluste verbuchen.

Eine Strategie entwickeln

Zu Beginn ist es wichtig, eine sicherheitsorientierte Strategie zu wählen. Das heißt, man verfolgt das Ziel einer geringen Rendite, vermeidet aber so ein hohes Risiko und somit auch einen hohen Verlust. Info: Es gibt keine Strategie, mit der man immer erfolgreich ist – Verluste können, ganz egal, wie vorsichtig man ist, nie ausgeschlossen werden.

Mit risikoreduzierenden Instrumenten arbeiten

Mit dem Setzen von „Stop Loss“ kann schon im Vorfeld der maximale Verlust „bestimmt“ werden. Die Position wird bei Erreichen des voreingestellten Preisniveaus automatisch geschlossen. Nicht nur für Anfänger interessant, sondern auch für Fortgeschrittene.

Risiko nicht unterschätzen

Der Handel mit Devisen ist vielversprechend. Das Risiko, je nach gewählter Strategie, aber nicht zu unterschätzen. Daher ist es zu Beginn empfehlenswert, nur frei verfügbares Geld zu investieren.