Private Geldgeber finden

Die Banken vergeben unter bestimmten Kriterien hohe Geldsummen an Kreditsuchende. Falls diese Kriterien nicht erfüllt werden, wird von den Banken kein Kredit gewährt. Dabei gibt es keine Verhandlungsmöglichkeiten. Aus diesem Grund suchen viele Menschen nach privaten Geldgebern, ohne den Einbezug einer Bank, um ein schnelles Darlehen zu erhalten.

Ob private Geldgeber für Immobilien oder für Privatkredite für Arbeitslose gesucht werden, im Internet finden sich verschiedene Darlehen direkt von privat, die es ausgiebig zu vergleichen gilt.

dkblogo_200x50
  • Kreditrechner
  • Bis zu 35% Zinsen sparen
  • Zwischen 12 und 120 Monatsraten
  • Einfacher Vergleich verschiedener Kreidanbieter

» Zum Kreditrechner

dkblogo_200x50
  • Jahreszins von 1,99 % bis 7,98 %
  • Laufzeit von 12 bis 96 Monaten
  • Mit 90 Tagen Ratenfreiheit
  • Nettodarlehensbetrag von 1.000 € bis 60.000 €

» Zum Anbieter

Einen privaten Geldgeber finden

Im Internet finden sich viele Anzeigen, in denen beispielsweise steht: Ein Geschäftsmann vergibt Kredit. Andere Geldbesitzer nutzen Social Media, um die Information zu verbreiten und möglichst viele Interessierte zu finden.

Durch die schnelle Verbreitung der Information, dass Geld mit einem niedrigen Zinssatz vergeben wird, gewinnen die Geldgeber eine breite Reichweite und erhöhen die Chance, dass sich Interessierte aus unterschiedlichen Altersklassen und Bereichen melden.

Eine andere Möglichkeit, private Kreditgeber zu finden, ist die örtliche Zeitung. Hin und wieder inserieren unterschiedliche Zeitungsverlage Anzeigen für ein schnelles Darlehen von Privat.

Dabei werben sie mit niedrigen oder in seltenen Fällen mit gar keinen Zinsen. Dieses Angebot macht es für die Kreditsuchenden um so interessanter, weswegen sie sich auf solche Inserate melden. Sie erhoffen sich dadurch ein wenig Geld zu sparen.

Darlehen von Freunden oder der Familie nehmen

Wer kein Vertrauen zu fremden Geldgebern aufbringen kann, der könnte zunächst im näheren Umfeld versuchen, private Geldgeber ohne Bank zu finden. Erster Ansprechpartner wären Familienmitglieder. Mit diesen lässt es sich oft unkompliziert verhandeln.

Sollte diese Möglichkeit nicht bestehen, können Freunde einbezogen werden. Diese haben eventuell zusätzliche gute Hinweise, wer im Bekanntenkreis helfen könnte. Sollten zu entfernte unbekannte Menschen einbezogen werden, ist Vorsicht zu wahren. Nicht immer vergeben private Geldgeber Kredite mit guten Absichten.

Vorsicht vor Betrügern

Menschen, die in Not sind, achten selten auf die Rahmenbedingungen, sondern sind einfach glücklich, endlich eine Lösung für ihr Problem gefunden zu haben. Sie sind meist euphorisch und berücksichtigen die Bedingungen nicht. Doch in einigen Fällen verbirgt sich dahinter eine unschöne Falle. Wer ein Darlehen direkt von privat sucht, der stolpert auch mal über sogenannte Kredithaie.

Kredithaie sind Personen, die Kreditsuchenden meist günstige Kredite versprechen, die sich allerdings bei genauem Hinschauen als nachteilig entpuppen. Diese Kredite enthalten oft Wucherzinsen oder sind mit Vorkosten oder Vermittlungsgebühren verbunden. Einige Kredithaie versuchen den Kreditsuchenden Versicherungen anzudrehen, die nicht notwendig sind, aber als Voraussetzung gelten, um das Geld zu erhalten.

Diese Versicherungen ziehen natürlich weiter Kosten mit sich, was in Not Geratene nicht direkt realisieren. Somit ist anzuraten, vorsichtig zu sein, wenn im Internet oder in der örtlichen Zeitung nach privaten Geldgebern geschaut wird.

Mit einer ausführlichen Recherche im Internet und Vergleichen von unterschiedlichen Kreditgebern wird vermieden, auf unseriöse Kreditgeber zu stoßen. Dies erspart Enttäuschungen und weitere Schulden. Schließlich bekommt man durch eine ausführliche Recherche einen besseren Überblick in dem Bereich und kann besser einschätzen, welche Angebote seriös sind und welche nicht.

Nicht öffentliche Gelder für Immobilien aufbringen

 Darlehen und Kredit von privaten Gläubigern

Kreditsuchende möchten sich beispielsweise eine Immobilie aneignen, weswegen Gelder benötigt werden. In solch einem Fall handelt es sich um eine höhere Summe, weswegen die Banken genauer hinschauen. Private Geldgeber schauen nicht so genau hin, möchten aber natürlich ebenfalls eine Sicherheit, um nicht hohe Geldsummen zu verlieren. Aus diesem Grund ist immer anzuraten, einen schriftlichen Vertrag aufzusetzen, damit beide Seiten geschützt sein.

Nicht nur für den Geldgeber, sondern auch für den Geldnehmer ist es wichtig, einen schriftlichen Vertrag über die private Geldvergabe zu erstellen. Somit werden Missverständnisse und Streitereien über offene Beträge vermieden. Die Beteiligten haben im Notfall ein schriftliches Dokument als Nachweis über das Vereinbarte. Dadurch ist klar nachweisbar, wie der Sachverhalt ist und Streitigkeiten können schneller geklärt werden.

Privatkredit für Arbeitslose durch private Geldgeber

Angestellte haben oft keine Probleme, einen Kredit zu bekommen, wohingegen Arbeitslose nur in den seltensten Fällen einen Kredit gewährt bekommen. Hierfür müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein, wie beispielsweise ein zweiter Antragsteller oder ein Bürge.

Durch einen zweiten Antragsteller oder einen Bürgen hat die Bank genug Sicherheit, dass kein Zahlungsverzug eintritt. Werden diese Kriterien nicht erfüllt, erhalten Arbeitslose nicht das gewünschte Geld von der Bank.

Da das Rückzahlrisiko bei Arbeitslosen zu hoch ist, findet sich oft kein zweiter Antragsteller oder Bürge, weswegen andere Wege gesucht werden müssen. Ein Privatkredit für Arbeitslose durch private Geldgeber scheint die Lösung zu sein.

Somit haben Arbeitslose ebenfalls die Möglichkeit, bestimmte Summen als Kredit aufzunehmen. Natürlich gibt es bei privaten Geldgebern einige Verhandlungen und festgelegte Rahmenbedingungen, aber diese sind nicht so streng wie bei den Banken. Insbesondere nicht, wenn es sich um Familienmitglieder oder Freunde halten, von denen das Geld geliehen wird.

Vor- und Nachteile von Privatdarlehen

Private Kreditvergabe haben verschiedene Vorteile. Die Rahmenbedingungen können individuell mit dem privaten Kreditgeber vereinbart werden, was bei den Banken oft nicht möglich ist. Es muss akzeptiert werden, was die Banken vorschlagen. Bei Privatkrediten werden weniger Kriterien berücksichtigt, die die Vergabe des Geldes erschweren.

Vor der Kreditvergabe wird keine Schufa-Auskunft eingeholt und die Kreditaufnahme wird nicht als Schufa-Eintrag geführt. Dies ist als vorteilhaft anzusehen. Doch es gibt natürlich auch Nachteile. Wird das Geld von Verwandten oder Freunden bereitgestellt, können sich die Beziehungen negativ verändern.

Bei Fremden muss viel Vertrauen aufgebracht werden, was nicht immer ganz leicht ist. Hin und wieder werden Verträge aus Zeitnot oder Unachtsamkeit nur mündlich geschlossen, was die Rückzahlung erschweren kann. Bei schriftlichen Verträgen können die Vereinbarungen zulasten des Kreditnehmers formuliert sein, weswegen darauf besonders geachtet werden sollte, dass der Vertrag neutral formuliert ist.

Einen Vertrag für Privatkredite aufsetzen

Ein Vertrag über eine private Geldvergabe sollte immer schriftlich festgehalten werden, damit Missverständnisse und Unstimmigkeiten vermieden werden. Eine mündliche Absprache kann im Streitfall nicht berücksichtigt werden, weil nicht nachzuvollziehen ist, wann wer was gesagt hat. Es zählt nur, was schriftlich festgehalten wurde.

Im Vertrag müssen bestimmte Punkte aufgeführt werden. Diese können individuell vereinbart werden. Einige Punkte sollten allerdings unbedingt im Vertrag enthalten sein. Die wichtigsten Punkte zeigt die Auflistung:
Persönliche Daten, wie Vor- und Nachname sowie Geburtsdatum, gehören unbedingt in einen schriftlichen Vertrag. Dadurch können Verwechselungen mit anderen Personen ausgeschlossen werden.

Die Anschrift ist ebenfalls aufzuführen, damit der Vertragspartner bei jeglichen Belangen kontaktiert werden kann.
Die vereinbarte Kreditsumme sollte sowohl als Zahl als auch in Buchstaben notiert werden, um Unstimmigkeiten zu vermeiden.

Die Kreditdauer ist ebenfalls ein wichtiger Punkt, damit beide Vertragspartner genau wissen, wann der Kredit zurückgezahlt werden muss. Falls Zinsen verlangt werden, sollte die Höhe im Vertrag als Zahl und als Wort notiert werden. In einigen Fällen kann die Rückzahlungsweise festgehalten werden.

Zahlungsproblemen vorbeugen

Bei Zahlungsverzug sollte im Vertrag geklärt werden, ob Verzugszinsen fällig werden und wie sonst vorgegangen wird.
Die genannten Punkte sollten klar und deutlich im Vertrag formuliert werden, um Unstimmigkeiten zu vermeiden. Beide Vertragspartner müssen den Vertrag am Ende der Vertragsverhandlungen unterschreiben und erhalten jeweils eine Version des Vertrages. Zudem kann ein Notar den Vertragsabschluss notariell beglaubigen.

Fazit

Private Geldgeber zu finden, ist nicht immer ganz einfach. Hierfür sollte sich Zeit genommen und gründlich recherchiert werden. So erlangt man eine gute Übersicht über gute und schlechte Angebote und kann unseriöse Kreditgeber direkt aussortieren.

Betrüger oder sogenannte Kredithaie versuchen Kreditsuchende in einer Notlage zu erwischen, um sich selbst zu bereichern. Angebote, die auf den ersten Blick als günstig erscheinen, entpuppen sich als Falle, die weitere Kosten nach sich ziehen kann. Aus diesem Grund sollte unbedingt auf Vorauszahlungen und Vermittlungsgebühren geachtet werden, denn diese Angebote sind meist unseriös.

Des Weiteren sollte immer ein schriftlicher Vertrag aufgesetzt werden, der von beiden Vertragspartnern unterschrieben wird. Darin müssen bestimmte Punkte enthalten sein, um Unklarheiten zu vermeiden oder bei eben diesen den Vertragspartner kontaktieren zu können. Vor Vertragsabschluss sollten die Vor- und Nachteile gut abgewogen sein. Ist diese erledigt, steht einem privaten Darlehen nichts im Weg.