Privater Darlehensvertrag mit Musterbeispiel: Vorlage als PDF

Ein Vertragsabschluss für ein privates Darlehen vermeidet Ärger mit Familie und Freunden, aber auch mit Fremden, die ihr nicht benötigtes Vermögen verleihen möchten. Es ist nicht immer leicht, einen Kredit von einer Bank zu erhalten. In einigen Fällen kann sich Geld von Familie oder Freunden geliehen werden.

In anderen Fällen kommen fremde Personen ins Spiel. Um allerdings keine Streitpunkte zu haben, sollten die Konditionen mit weiteren wichtigen Faktoren schriftlich festgehalten werden. Ein schriftlicher Vertrag dient als Beweis, falls etwas nicht nach Plan läuft. So hat sowohl der Darlehensgeber als auch der Darlehensnehmer im Darlehensvertrag konkret festzuhalten, was mündlich besprochen wurde.

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Privater Darlehensvertrag mit Musterbeispiel: Vor- und Nachteile eines privaten Darlehens

Ein privates Darlehen weist keine so strengen Kriterien zum Erhalt auf, wie ein Kredit bei der Bank. Viele Faktoren bleiben unberücksichtigt und gefährden somit nicht das Gewähren eines Darlehens. Der wichtigste Punkt ist unter anderem, dass die Geldvergabe nicht von der Schufa erfasst wird. Die Konditionen können individueller vereinbart werden und unterliegen keinen so strengen Kriterien wie bei den Banken.

Nachteile gibt es nur wenige. Wenn nicht gerade Familie oder Freunde das private Darlehen gewähren, muss sich der Darlehensnehmer mit einer fremden Person einig werden. Dabei sind die Zinsen nicht immer besser als bei der Bank.

Auch die Laufzeit muss bei einer fremden Person mehr oder weniger akzeptiert werden. Bei der eigenen Familie oder Freunden ist dieser Punkt sicherlich einfacher zu verhandeln.

Was sollte beachtet werden?

Ein Darlehensvertrag sollte immer schriftlich festgehalten werden, damit es bei einem Streitfall einen Nachweis gibt. Ein Darlehensvertrag muss bestimmte Punkte enthalten. Alle Punkte können individuell vereinbart werden, müssen aber schriftlich festgehalten sein. Mündliche Absprachen können im Nachhinein nicht mehr berücksichtigt werden. Für das Darlehen fallen außerdem Steuern an, was vor Vertragsabschluss ebenfalls zu berücksichtigen ist.

Welche Punkte sollten im Darlehensvertrag aufgeführt werden?

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Neben dem Vor- und Nachnamen beider Vertragspartner sollte das Geburtsdatum sowie der Geburtsort notiert werden, damit jegliche Verwechslungen ausgeschlossen werden können. Außerdem ist natürlich die Anschrift beider genannten Personen wichtig.

Die Darlehenssumme sollte gut abgewägt sein. Eine niedrige Summe ist schnell abgezahlt und hat geringere Zinsen. Eine höhere Summe hingegen birgt ein höheres Risiko im Hinblick auf die Rückzahlung. Egal für welche Höhe sich entschieden wird, die Darlehenssumme ist zu notieren, damit es zu keinen Streitereien kommt und unbegründete Nachzahlungen nicht gefordert werden.

Die Darlehensdauer wird individuell vereinbart. Ob nur wenige Monate oder aber auch Jahre vereinbart sind, liegt an dem Darlehensgeber. Eine feste Laufzeit zu vereinbaren ist empfehlenswert, da beide Seiten genau wissen, wann das Darlehen zurückgezahlt werden muss. Somit wird Zahlpausen und -ausfällen entgegengewirkt.

Zinsen und Rückzahlung sind wichtige Faktoren

Ob Zinsen für ein Darlehen gezahlt werden müssen, bleibt dem Darlehensgeber überlassen. Bei der Familie und Freunden ist es eher unwahrscheinlich, dass Zinsen verlangt werden. Bei Fremden hingegen ist es üblich, Zinsen zu vereinbaren. Hierbei ist zu beachten, dass die Zinshöhe im Darlehensvertrag schriftlich festgehalten wird und in welchen Zeitabständen diese gezahlt werden muss.

Bei der Rückzahlungsweise wird vereinbart, ob das Darlehen als gesamte Summe zurückgezahlt wird oder ob Raten vereinbart werden. Empfehlenswert ist es, eine bestimmte Anzahl von Monatsraten zu vereinbaren, damit es nicht dazu kommt, dass in einem Monat die vereinbarte Rate ausbleibt.

Bei Verzug ist zu klären, ob Verzugszinsen gezahlt werden und falls ja, in welcher Höhe diese für das private Darlehen berechnet werden. In der Regel werden diese nach allgemeinen Verzugsregelungen bemessen. Es ist sehr sinnvoll, diese Regelung bei Vertragsverhandlung vorzunehmen.

Bei höheren Summen ist eine Sicherheit anzuraten. Hierbei muss eine Regelung gefunden werden, was passiert, wenn das Darlehen nicht zurückgezahlt werden kann. Diese Regelung muss in dem Darlehensvertrag schriftlich festgehalten werden, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden.

Der Vertrag muss alles notwendige enthalten

Das aufgesetzte Schreiben sollte die genannten Punkte klar und deutlich enthalten, damit es nicht zu Unklarheiten und Streitereien kommt. Nach dem Aufsetzen des Schreibens in zweifacher Ausgabe sollte sowohl der Darlehensgeber als auch der Darlehensnehmer den Darlehensvertrag unterschreiben.

Eine Version bleibt zur Sicherheit beim Darlehensnehmer und eine beim Darlehnsgeber. Sobald das Darlehen zurückgezahlt wird, stellt der Darlehensgeber dem Darlehensnehmer eine Quittung aus, um nachzuweisen, dass die Darlehenssumme beglichen wurde und kein offener Betrag mehr aussteht. Ein Notar kann solch einen Vertragsabschluss zusätzlich notariell beglaubigen.

Im Folgenden befindet sich ein Musterbeispiel für einen Darlehensvertrag zwischen Darlehensgeber und Darlehensnehmer – dieser kann auch kopiert und als PDF gespeichert werden.

Kostenlose privater Darlehensvertrag Vorlage zum Download