Baufinanzierung Ratgeber – Worauf achten?

Angesichts der aktuell niedrigen Zinsen in Europa denken viele Menschen darüber nach, eine Immobilie zu erwerben, oder aber auch zu bauen. In der Praxis hat dies in den vergangen 5 bis 10 Jahren dazu beigetragen, dass die Preise für Bestandsimmobilien, aber auch für Grundstücke deutlich gestiegen sind.

Das bedeutet, dass jetzt Kredite zwar sehr günstig abgeschlossen werden können, aber die Immobilien selbst deutlich teurer geworden sind. Darüber hinaus ist die Nachfrage nach Immobilien sehr groß, so dass preiswerte Objekte nur für eine kurze Zeit auf dem Markt sind.

Wer sich im Internet umsieht wird feststellen, dass gerade in den bekannten Immobilienportalen viele Objekte nur für einen kurzen Zeitraum inseriert sind. Oftmals sind es nur 1 bis 2 Tage, die gute Objekte am Markt beworben werden.

Wer eine Immobilie findet, die sein Interesse weckt, der sollte schnell handeln. Dazu bedarf es natürlich einiger Vorbereitungen. Fakt ist, dass jede Menge Dinge vor dem Immobilienkauf geklärt werden müssen.

Gerade die eigene finanzielle Situation sowie der Ablauf des Immobilienkaufes kann im Vorfeld geklärt werden. Wer weißt, wie hoch sein Kreditlimit für den Erwerb einer Immobilie oder eines Grundstückes ist, ist gegenüber vielen Mitbewerbern klar im Vorteil. Ebenso ist anzumerken, dass es sinnvoll ist, bereits eine Bank zu haben, über welche die Abwicklung des Immobilienkaufes laufen kann.

Anbei einige Tipps zum Immobilienkauf in der Übersicht:

  • das persönliche Kreditlimit kennen und vorher mit Kreditgebern besprechen
  • mit einer Bank (z.B. Online) entsprechende Beispielberechnungen durchspielen
  • Informationen über Notar und Kaufnebenkosten einholen
  • Wissen, wie hoch das verfügbare Eigenkapital ist

Wer sich für den Kauf einer Immobilie interessiert, sollte natürlich auch wissen, wie hoch das Eigenkapital ist. Beim Kauf einer Immobilie können in der Regel nicht alle Kosten über einen Kredit abgewickelt werden.

Das bedeutet, dass z.B. die Nebenkosten durch das Eigenkapital gedeckt werden müssen. In der Regel richten sich die Nebenkosten prozentual am Kaufpreis der Immobilie, so dass diese unterschiedlich hoch sein können.

Quelle: http://blockhaus-bauen.info/2015/01/baufinanzierung-holzhaus-2015/

Es ist z.B. in Deutschland bei einem Wert von 10 bis 13% des Immobilienpreises in Form von Nebenkosten auszugehen. Wer ein Haus für z.B. 400.000 Euro kaufen möchte, sollte rund 40.000 bis 52.000 Euro als Nebenkosten annehmen.

Online mit Kreditrechnern für die Baufinanzierung zu arbeiten, kann dabei helfen, genau zu erkennen, wie hoch die monatliche Belastung ist und mit welchen Kosten zu rechnen ist. Nur so ist es möglich, dass genau ermittelt werden kann, wie viel Kredit bezahlt werden kann und welche Immobilien oder Grundstücke in Frage kommen.

Baufinanzierung planen – welche Kosten habe ich beim Hausbau zu berücksichtigen?

Wer ein Haus planen und bauen lassen möchte, wird sich darüber informieren müssen, welche Kosten anfallen. In den meisten Fällen beginnt die Bauplanung mit konkreten Ideen der späteren Bauherren, welche von einem Architekten geplant werden.

Anhand dieser ersten Entwürfe kann abgeschätzt werden, wie teuer das Bauvorhaben wird. Dies ist zum Beispiel Anhand von Richtwerten je Quadratmeter möglich. Wer ein Haus bauen möchte, kann somit anhand der Wohnfläche sowie anhand der Nutzfläche ermitteln, wie teuer dieses wird.

Darüber hinaus gibt es auch andere Methoden, wie der Preis für die Errichtung des Hauses ermittelt werden kann. Vieles ist dabei von der individuellen Ausstattung der Immobilie abhängig. Wer bereits eine Immobilie erworben hat, bzw. weiß, was alles zu renovieren und zu machen ist, kann sich daran ausmalen, welche Aufgaben auf einen zukommen und was geschätzt werden muss.

  • Herstellungskosten für Immobilien nach Quadratmeter ausrechnen
  • Architekt kann ersten Entwurf inkl. m² Ermittlung aufstellen
  • Preise je m² auch von Ausstattungsqualität abhängig
  • Individuelle Angebote müssen eingeholt werden

Wer ein Haus auf dem Papier geplant hat, kann für die einzelnen Aufgaben individuelle Angebote einholen. Das bedeutet, dass zum Beispiel ein Angebot für den Rohbau eingeholt werden kann. Dieses umfasst die Bodenplatte sowie sämtliche Decken und Maurerarbeiten. Auch für die Elektrik sowie für den Installateur müssen Angebote eingeholt werden. Ebenso kann ein Angebot für den Dachstuhl eingeholt werden.

Wer bereits feste Partner hat, mit welchen er entsprechende Aufgaben absprechen und abarbeiten kann, ist in jedem Fall gut beraten.

Brauche ich einen Bauleiter für mein Bauvorhaben?

Wer die Baustelle nicht selbst kontrollieren möchte, oder keine Ahnung von der Materie hat, kann damit einen Bauleiter beauftragen. Fakt ist, dass der Bauleiter in jedem Fall vor Ort sein muss und die durchgeführten Arbeiten kontrollieren muss. Dies hat den großen Vorteil, dass sehr viel korrekter und besser abläuft, als wenn ohne Bauleiter gearbeitet wird.

Welche Zinskonditionen werden aktuell für die Baufinanzierung angeboten?

Wer einen Kredit für eine Baufinanzierung sucht, wird meist über das Internet auf die Suche gehen. Gerade im Netz können die Konditionen sehr leicht vergleichen werden und es lohnt sich, hier auf die Details zu achten.

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Der effektive Jahreszinssatz ist ein entscheidender Wert und kann als Maßstäbe für den Vergleich der Kredite eingesetzt werden. Je niedriger der effektive Jahreszinssatz ist, desto geringer sind auch die Summen, die insgesamt für den Kredit aufgewendet werden müssen. Fakt ist, dass der Kredit über das Internet sehr leicht berechnet werden kann. Auch bieten die Zinsrechner die Möglichkeit, dass mit verschiedenen Summen an Eigenkapital gerechnet werden kann.

Tipp: Mit einem Baufinanzierungsrechner wie auf http://www.foerderportal.at/baufinanzierungsrechner-online/ verfügbar können Sie bequem verschiedenen Varianten und Kreditsummen online berechnen.

Der effektive Jahressatz für eine Baufinanzierung liegt zum Teil bei etwa 1,5 bis 4% Zinsen p.a. was von verschiedenen Faktoren abhängig ist.

Anbei eine Übersicht der Faktoren, die den Zinssatz bei der Baufinanzierung beeinflussen:

  • Höhe der Kreditsumme
  • Laufzeit der Baufinanzierung
  • Höhe des Eigenkapitals
  • Lage der Immobilie

Je höher die Kreditsumme ausfällt, desto höher sind meist auch die Zinsen, die für den Kredit entrichtet werden müssen. Fakt ist, dass die Laufzeit der Baufinanzierung auch die Kosten beeinflusst. Je länger der Kredit läuft, desto höher sind die Kosten, die dadurch entstehen und desto höher sind die Zinsen, die gezahlt werden müssen. Neben der Laufzeit spielt natürlich auch die Höhe des Eigenkapitals eine entscheidende Rolle.

Wenn das Eigenkapital höher ist, muss meist eine geringere Kreditsumme aufgenommen werden. Das bedeutet, dass der effektive Jahreszinssatz deutlich geringer ist und weniger an Zinsen gezahlt werden muss.

Die Lage der Immobilie kann bei der Baufinanzierung natürlich auch eine wichtige Rolle spielen. Je gefragter die Lage ist, umso höher ist der Wert der Immobilie. Das bedeutet, dass es durchaus der Fall sein kann, dass bei der Immobilienfinanzierung ein Zinsrabatt erteilt wird, wenn die Immobilie in einer bevorzugten Lage errichtet oder erworben wird.

Wie lange dauert eine Baufinanzierung?

Wer eine Baufinanzierung bei einer Bank beantragen möchte, kann damit rechnen, dass es etwa 1 bis 2 Monate dauert, bis alle Unterlagen bei der Bank eingegangen sind und bis die entsprechenden Summen fließen.

Fakt ist, dass zahlreiche Unterlagen, wie zum Beispiel Einkommensnachweise eingereicht werden müssen, damit entsprechend eine Baufinanzierung aktiv gestellt werden kann und die Gelder zum Antragsteller fließen. Unter dem Strich betrachtet stellt die Bank exakt auf, was eingereicht werden muss. Auch Unterlagen über das Bauvorhaben selbst müssen zur Verfügung gestellt werden, damit die Baufinanzierung komplett genehmigt wird und durchgeführt werden kann.

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In vielen Fällen ist es üblich, dass Teilzahlungen während der Bauzeit vereinbart werden. Das bedeutet, dass zum Beispiel nach der Fertigstellung des Rohbaus eine Teilzahlung fällig wird. Genauso ist dies der Fall, wenn zum Beispiel die Fenster einbaut wurden, oder aber auch die Elektrik fertig gestellt wurde. Die Zahlungsmodalitäten müssen von Anfang an geklärt werden, damit es später keine falschen Erwartungen gibt.


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