Versicherungen

Versicherungs-Übersicht – bestens abgesichert in jeder Lebenslage

Wie wichtig eine Versicherungspolice im Fall der Fälle sein kann, wird vielen Bürgern leider oftmals erst dann wirklich bewusst, wenn der Ernstfall eingetreten ist. Plötzlich stellt man fest, dass der Abschluss einer Police vielleicht doch sinnvoller gewesen wäre, als dies bei der letzten Überprüfung der laufenden Versicherungsmodelle den Anschein machte. Es gibt mittlerweile kaum etwas, gegen dass sich Verbraucher nicht mehr absichern können. Obwohl die Bandbreite in Deutschland auch weiterhin nicht mit der Angebotsvielfalt wie etwa in den USA mithalten kann: Der Markt wächst immer rasanter. Für Versicherungsnehmer lohnt es sich immer wieder, die neuen Möglichkeiten auf die Probe zu stellen. Im regelmäßigen Versicherungsvergleich zeigt sich nicht nur, welche Summen Versicherte durch einen Wechsel des Anbieters pro Jahr einsparen können.

Wer sich in regelmäßigen Abständen mit der Thematik befasst, erkennt meist auch recht schnell, auf welche Policen man genau genommen verzichten könnte, um die Kosten dauerhaft zu senken. Denn nicht jede Versicherung ist für jeden Verbraucher wirklich notwendig.

Freiwillige und obligatorische Versicherungspolicen

Unterschieden wird hierzulande in die so genannten Pflichtversicherung und die Produkte, mit denen sich Bürger auf rein freiwilliger Basis zusätzlich gegen mögliche Kosten und Schäden schützen. Probleme kann es bekanntlich immer mal geben, durch die den Versicherungsabschluss können Verbraucher jedoch wenigstens dafür sorgen, dass neben den eigentlichen Schwierigkeiten nicht auch noch ein finanzieller Schaden auftritt. Gerade bei Personenschäden ist die finanzielle Belastung nicht zu unterschätzen.

Versicherungsschutz für Kraftfahrzeuge als gesetzliche Pflicht

In den Bereich der Pflichtversicherungen gehört zum Beispiel die Autoversicherung in Form einer Kfz Haftpflichtversicherung sowie die Krankenversicherung. Dabei bietet sich sowohl bei der Kfz-Haftpflichtversicherung als auch bei der Krankenversicherung reichlich Spielraum für die bedarfsgerechte Gestaltung der Policen. Wer sein Kraftfahrzeug absichern will, muss vor allem entscheiden, ob er sich für eine Teilkaskoversicherung und Vollkaskoversicherung entscheidet. Das Leistungsspektrum bei der Vollkaskoversicherung ist erwartungsgemäß umfangreicher, die Prämien für den Versicherungsschutz sind gleichsam höher. Eine Rolle spielt bei der Prämienhöhe die Selbstbeteiligung, die Versicherte im Schadensfall tragen müssen.

Dass die Kfz Versicherung zu den Pflichtversicherungen gehört, liegt daran, dass der Gesetzgeber auf diesem Wege Sorge trägt, dass Unfallopfer geschützt werden. So werden die Kosten für medizinische Behandlungen frühzeitig durch die Versicherungsgesellschaften übernommen, bevor es an die juristische Klärung der Schadensfrage geht.

Gesetzliche Unfallversicherung durch private Policen ergänzen

Empfehlenswert ist in vielen Fällen eine zusätzliche Insassenunfallversicherung, über die Sie als Versicherungsnehmer auch Mitreisenden im Fahrzeug den optimalen Versicherungsschutz zukommen lassen. Ebenfalls wichtig ist die Unfallversicherung. Als Bestandteil der Sozialversicherung schützt die gesetzliche Unfallversicherung Versicherungskunden vor den Folgen berufsbedingter Erkrankungen, gegen Arbeitsunfälle und andere gesundheitliche Probleme ab. Neben der Übernahme von Behandlungs- und Rehabilitationskosten gehören zur gesetzlichen Unfallversicherung verschiedenste Entschädigungsleistungen und Lohnersatzzahlungen.

Neben dem gesetzlichen Unfallschutz gibt es in Deutschland vielfältige Möglichkeiten für die private Unfallversicherung. Häufig erhalten Versicherte in diesem Zusammenhang im Schadensfall Rentenleistungen, wahlweise als monatliche Leistung oder in Form einer einmaligen Auszahlung. Allerdings sind auch bei der privaten Unfallversicherung im Einzelfall etliche Zusatzleistungen erhältlich.

Krankenversicherungen – privat oder gesetzlich versichert?

Im Falle der Krankenversicherung wird zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung unterschieden. Galt früher der Grundsatz, dass privat versicherte Bürger meist von umfangreicheren Leistungen profitieren konnten, ist dies inzwischen nicht mehr grundsätzlich zutreffend. In welcher Weise sich Verbraucher krankenversichern können oder müssen, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Von Bedeutung ist hier unter anderem die berufliche Situation des Versicherten. Selbständig Berufstätige sind mitunter gezwungen, sich privat zu versichern.

Auch für andere Berufsgruppen wie Lehrer gibt es derartige Regeln. Weiterhin kann die Einkommenshöhe Einfluss darauf haben, ob sich Verbraucher nach einer günstigen gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung umschauen müssen. Wichtig ist es diesbezüglich zu erwähnen, dass die Auswahl mit Bedacht vorgenommen werden muss. Denn ein Wechsel von zwischen gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen ist mitunter kompliziert oder vorübergehend sogar unmöglich.

Zusatzversicherungen zur Krankenversicherung immer gefragter

Zunehmend gefragter sind bei den Versicherungsnehmern die Zusatzversicherungen auf dem Markt. Ausgelöst wurde der Run auf diese Versicherungsprodukte durch die fortschreitende Abstriche durch die Versicherungskonzerne. In allen Bereichen – gesetzlich wie privat – müssen Versicherte einerseits höhere Beiträge zahlen, während bei Inanspruchnahme etlicher Leistungen Zuschüsse von Seiten der Kunden verlangt werden. Leistungen wie die Behandlung durch den Chefarzt oder die Unterbringung im Einzelzimmer bei einem Krankenhausaufenthalt werden häufig nur durch den Abschluss einer Krankenzusatzversicherung abgedeckt.

Die Pflegeversicherung – steigende Pflegekosten durch zusätzlichen Schutz abdecken

Wenn von der Krankenversicherung gesprochen wird, ist der Schritt hin zur Pflegeversicherung nur noch ein kleiner. Auch sie ist gehört zum obligatorischen Spektrum des Versicherungsmarktes. Die Kosten für die Pflege im Alter, nach einem Unfall oder einer Erkrankung steigen nach wie vor dramatisch an. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, dass im Ernstfall nicht nur Minimal-Pflege zum Einsatz kommt, sollte frühzeitig tätig werden und eine zusätzliche private Pflegeversicherung abschließen, um sich die bestmögliche Pflege zu sichern.

Zusatzversicherung als Ansatz zur Senkung des Eigenanteils

Besonders teuer kann es für die Versicherten werden, wenn es um die zahnmedizinische Versorgung geht. In diesem Fall werden vielerorts nur noch Basis-Leistungen durch die Kassen übernommen. Wird Zahnersatz (Protesten, Brücken, Implantate) benötigt, sind die Kosten erheblich. Schnell kommen bei größeren Eingriffen ein paar tausend Euro zusammen. Doch auch Behandlungen wie die professionelle Zahnreinigung müssen immer öfter aus der eigenen Tasche finanziert werden. Günstiger wird es durch den Abschluss einer so genannten Zahnzusatzversicherung. Viele Policen gibt es schon für ein paar Euro pro Monat. Die Investition kann sich lohnen, weil die Kassenzuschüsse bei geschickter Auswahl hoch sind.

Allerdings müssen Versicherte meist auch in diesem Bereich Prioritäten setzen, denn die einzig wahre Rundum-Sorglos-Zusatzversicherung gibt es nicht. Die eigene Krankengeschichte gibt Aufschluss darüber, welche Leistungen unbedingt inkludiert sein sollten, um sich vor hohen Behandlungs- und Materialkosten zu schützen. Diese Aussage gilt ohnehin in allen Bereichen des Versicherungssektors. Denn die Anbieter richten ihre Produkte immer stärker auf die spezifischen Vorstellungen ihrer potentiellen Kunden aus.

Reiseversicherungen – nicht nur nach der Abreise wichtig

Von großer Wichtigkeit für Versicherte sind auch Policen, die dann haften, wenn es zu Zwischenfällen im Urlaub kommt oder beim Auslandsaufenthalt aus beruflichen Gründen. Gerade im letztgenannten Fall konzentriert sich der Versicherungschutz durch den Arbeitgeber einmal mehr vielfach auf die Standards. Eine Reiseversicherung kann Abhilfe schaffen, um auch fern der Heimat abgesichert zu sein. Schon vor dem Antritt kann es zu Situationen kommen, die der Abreise im Wege stehen. Wer vor einem geplanten Urlaub krank wird, kann sich glücklich schätzen, rechtzeitig eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen zu haben.

In den Bereich „Reiseversicherung“ fällt auch die Reisegepäckversicherung, durch die Gepäckstücke versichert sind. Kommen Koffer und Taschen abhanden, ist dies nicht nur ausgesprochen ärgerlich. Alle Habseligkeiten zu ersetzen, ist zudem schlimmstenfalls ziemlich kostspielig. Außerdem interessant sein kann eine Auslandsreisekrankenversicherung, um sich eine optimale Vor-Ort-Versorgung zu sichern. Prüfen müssen Versicherte hierbei, ob die normale Krankenversicherung nicht bereits derartige Leistungen abdeckt. Innerhalb der Europäischen Union ist inzwischen meist guter Schutz garantiert. Bei Fernreisen hingegen, ist die Auslandsreisekrankenversicherung durchaus ratsam.

Rechtsschutzversicherungen – für Unternehmen und Privatpersonen gleichermaßen bedeutsam

Daheim wie unterwegs kann es zu Problemen kommen, die ein juristisches Nachspiel haben. Deshalb schließen immer mehr Bürger eine so genannte Rechtsschutzversicherung ab, die ihnen in diesem Fall finanziell den Rücken freihält. Eine grundsätzliche Unterstützung wird nicht zuteil. Die Versicherer prüfen normalerweise die Erfolgsaussichten, bevor sie den Versicherungsschutz zusichern. Noch wichtiger als im privaten Umfeld kann die Firmenrechtsschutzversicherung sein. Patentrechtsstreitereien, nicht bezahlte Rechnungen und viele andere Schwierigkeiten können langwierige Prozesse zur Folge haben, die mit hohen Ausgaben für Anwälte, Gutachter und die eigentlichen Gerichtskosten verbunden. Auch für die Unternehmenskasse kann dies extrem belastend werden.

Arbeitnehmer indes sind oft gut beraten, eine Privat- und Berufsrechtschutzversicherung abzuschließen, falls es zu einer nicht gerechtfertigten Kündigung durch den Arbeitgeber kommt. Probleme kann es auch zwischen Mietern und Vermietern kommen. Weigert sich der Vermieter beispielsweise, die Kosten für Reparaturen zu übernehmen, oder kündigt das Mietverhältnis nicht fristgerecht, wirkt es sich günstig für die Verbraucher aus, wenn sie rechtzeitig eine Mietrechtsschutzversicherung abgeschlossen haben, die ihnen juristischen Rat zur Seite stellt. Nicht immer muss es zwangsläufig zu einem Rechtsstreit kommen. Oft reicht der Beratungsservice der Versicherung schon aus, um als Versicherungsnehmer zu erfahren, welche Rechten und Pflichten man als Mieter eigentlich hat!

Lebensversicherungspolicen – Schutz für Versicherte und Hinterbliebene

Gleichsam Geldanlage als auch Altersvorsorge und Hinterbliebenschutz können die verschiedenen Lebensversicherungen sein, die auf dem Markt angeboten werden. In den vergangenen Jahren sanken jedoch die so genannten Überschussbeteiligungen, die Versicherer ihren Kunden im Falle von Gewinnen zukommen lassen. Die Rentabilität der Policen ist dementsprechend gesunken. Beliebt sind Lebensversicherungen in Deutschland aber dennoch.

Die Thematik ist für Laien nicht unbedingt leicht verständlich. Neben dem Klassiker Risikolebensversicherung gibt es weitere Modelle wie eine Fondsgebundene Lebensversicherung oder die international bekannte Englische Lebensversicherung. Als Todesfallschutz bieten sich zudem so genannte Sterbegeldversicherungen an. Gegen den Tod gibt es natürlich keinen Schutz. Versicherte können mit solchen Policen aber zumindest Vorkehrungen zur Absicherung der Angehörigen erreichen.
Versicherungen für Eigenheim und Mietwohnungen

Ein weiterer wichtiger Versicherungsbereich bezieht sich auf die Wohnung und das Eigenheim. Schon im Rahmen der Bauplanung sollten verschiedenen Versicherungen beim Hausbau abgeschlossen werden. Dazu gehört unter anderen die Bauherrenhaftpflichtversicherung, die vielfach dann einspringt, wenn es etwa zu einem Unfall auf der Baustelle kommt. Gleichermaßen wichtig ist die Wohngebäudeversicherung, die dem Eigentümer selbst als Schutz gegen Schäden dient. Experten raten Verbrauchern zudem generell zum Abschluss einer Hausrat- und Glasversicherung. Bei kaum einer anderen Versicherung sollten Versicherungsnehmer so genau die genauen Leistungen planen wie bei der Hausratversicherung. Insbesondere bezüglich der Versicherungssumme sollte genau kalkuliert werden, um eine Über- oder Unterversicherung ausschließen zu können.

Haftpflichtversicherungen und Tier-Policen

Die Haftpflichtversicherung ist auch jenseits der Baustelle ein wichtiges Stichwort. Bei der privaten Haftpflichtversicherung handelt es sich – anders als es der Name vermuten lässt – nicht um eine Pflichtversicherung im eigentlichen Sinne, sondern um eine Police, die in solchen Fällen vor Schäden aufkommt, für die der jeweilige Versicherte haften muss. Wer auf die Jagd geht, tut gut daran, eine zusätzliche Jagdhaftpflichtversicherung und einen Jäger Schutzbrief abzuschließen. Tierfreunde sollten zudem für ihren treuen Vierbeiner eine Hundehalterversicherung buchen. Pferdeliebhaber sollten eine Pferdehalterversicherung abschließen. Denn selbst das ruhigste Tier kann in kritischen Situationen zu einem Sicherheitsrisiko werden. Ein ängstlicher Hund oder ein aufbrausendes Pferd kann einen hohen Sach- und Personenschaden anrichten. Mit den Policen sind Sie als Halter bestens versorgt.

Fazit zum Versicherungsmarkt:

Die genannten Versicherungsmodelle und -bereiche sind nur ein kleiner Teil des gesamten Marktes. Natürlich gibt es spezielle Policen, die selbst den außergewöhnlichsten Wünschen der Verbraucher gerecht werden. Auch wenn es in Deutschland bisher nicht ähnlich viele Optionen gibt wie etwa in den USA, wächst der Markt auch hierzulande immer rascher. Der Vorteil der Bürger liegt auf der Hand. Eine steigende Zahl von Anbietern sorgt für mehr Wettbewerb. Dies führt letztlich dazu, dass Versicherungskunden durch eine sorgfältige Auswahl ihres neuen Versicherungsanbieters umfangreichen Service trotz geringer Monatsbeiträge erreichen können.