Girokonten

Girokonten Übersicht – schneller mit Erfolg ans Ziel gelangen

Auf den ersten Blick wirkt es für Verbraucher vielleicht so, als wäre die Auswahl des Girokontos eigentlich eine Angelegenheit, die mit eher geringem Aufwand verbunden ist.

Girokonten : Nutzen Sie den Girokonto Rechner

Die Palette der verschiedenen Konto-Produkte ist reichhaltig: Girokonten mit Filialservice, Konten, die einzig und allein per Online-Banking genutzt werden, Konten mit monatlicher Grundgebühr, Konten ohne Gebühren … dies sind nur vier der möglichen Modelle, für die Sie sich als Kunde in spe entscheiden können, weil Ihnen vielleicht das bisher genutzte Girokonto Ihrer Hausbank zu teuer zu sein scheint. Vielleicht haben Sie aber auch schlichtweg Ihrer Präferenzen bezüglich der Leistungen verschoben, die Ihnen ein Girokonto unbedingt bieten sollte.

Bargeldversorgung sollte eine Hauptrolle spielen bei der Kontosuche

Dabei muss nicht zwingend um zahlreiche Sonderleistungen gehen, je nach Konto können schon durch den Basis-Service in Form von Überweisungen, Daueraufträgen oder der Einrichtung von Lastschriften Kosten entstehen. Bei den Direktbanken kann es zudem dazu kommen, dass Überweisungen, für die Sie als Kunde einen Beleg benötigen, Gebühren entrichten müssen. Doch dies sind nur einige der möglichen Gebührenfallen. Ein teures Vergnügen kann Ihnen bevorstehen, wenn die Direktbank nicht an einen Verbund anderer Institute angeschlossen ist. Denn diese Banken verfügen in der Regel nicht über eigene Geldautomaten, so dass Sie als Inhaber eines Girokontos einer solchen Bank auf Fremdautomaten angewiesen sind.

Eine möglichst flächendeckende wie günstige (oder bestenfalls kostenlose) Bargeldversorgung sollten Sie auf jeden Fall achten. Schließlich gehört der Gang zum Geldautomaten für Girokontonutzer nach wie vor zu den meist genutzten Leistungen. Und zwar gleichermaßen in der Heimat wie auch im Ausland. Besonders sollten Sie das Abheben von Kleinstbeträgen vermeiden. Viele Banken arbeiten bei der Automatengebühr mit Mindestkosten, falls Sie nur geringe Summen vom Konto abrufen. Hier kann es besonders teuer werden!

Viel-Reisende müssen Gebühren für Einsatz im Ausland verrgleichen

Und nicht nur die Automatennutzung sollte preiswert garantiert sein. Sollten Sie auf Reisen im Ausland mit Ihrer EC-Karte bezahlen wollen, lauern in dieser Ecke ebenfalls bei vielen Banken hohe Gebühren, die für die Urlaubskasse eine echte Belastung sein können, wenn Sie regelmäßig ohne Bargeld bezahlen.

Monatliche Grundgebühr nur bei hohem monatlichen Geldeingang?

Ein weiterer Verursacher von Kosten beim Girokonto sind die bereits eingangs erwähnten Grundgebühren. An dieser Stelle zeigt sich bei vielen Konten heute eine Besonderheit, an die Sie als Kunde ebenfalls denken sollten. Nicht bei allen als gebührenfrei beworbenen Kontomodellen entspricht diese Botschaft unter allen Umständen den zutreffenden Tatsachen. Vielmehr ist es bei vielen Angeboten an Ihnen selbst als Kunde, ob die Konten wirklich ohne Grundgebühren ankommen. Diesbezüglich arbeiten viele Banken gerne mit einem so genannten Mindesteingang. Nur wenn pro Monat eine bestimmte Summe eingezahlt wird, entfallen die Gebühren für das neue Girokonto. Wer das neue Girokonto also sowieso als Gehaltskonto verwenden möchte, muss sich – je nach Höhe des erforderlichen monatlichen Eingangs – keine Sorgen machen. Für alle anderen Kontosuchenden sind diese Konten aber eher kritisch zu betrachten. Es sei jedoch erwähnt, dass es durchaus Girokonten gibt, bei denen auch ohne solche Anforderungen auf Gebühren verzichtet wird!

Direktbanken – richtige Wahl für Nutzer von Internet-Banking

Die erwähnten Direktbanken sind vorrangig für die Kunden interessant, die ihre Bankgeschäfte von unterwegs erledigen möchten und deshalb auf das Online-Banking setzen. Einige dieser Institute wie etwa die norisbank verfügen allerdings trotzdem über eigene Niederlassungen im Bundesgebiet. Mit dem dichten Zweigstellen-Abdeckung der bekannten Filialbanken können es diese Banken jedoch nicht aufnehmen. Allerdings sollten Sie als Verbraucher wissen, dass eine Reihe von Direktbanken Tochterunternehmen bekannter Großbanken sind. Auf diese Weise können Sie mit etwas Glück durchaus in den Genuss eines persönlichen Beratungsgesprächs gelangen!
Extras zum Girokonto sind reizvoll, aber nicht unbedingt gratis

Um im härter werdenden Wettbewerb bestehen zu können, lassen sich die Banken auch bei den Girokonten immer neue Extras einfallen. Früher noch undenkbar: Kostenlose Kreditkarten also Bonus zum Girokonto. Heute ist dies keineswegs mehr generell ein Ding der Unmöglichkeit. Zu manchem Girokonto können Sie als Kunde auf Wunsch nicht nur kostenlos eine eigene EC-Karte für Ihren Partner beantragen, sogar die Kreditkarte kann gebührenfrei erhältlich sein. Wie bei den normalen Kreditkarten gilt aber auch hier, dass die Gebührenfreiheit mitunter an einen jährlichen Mindestumsatz mit der Kreditkarte gebunden ist.

Kreditkarten vielfach nur zu Beginn gebührenfrei

Ebenso häufig werden die Karten in den ersten 12 Monaten als Gratis-Leistung angeboten. Erst ab dem zweiten Jahr der Kartennutzung müssen Sie eine Grundgebühr zahlen. Wollen Sie dies nicht, sollten sich an die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen denken, die das Girokonto an dieser Stelle vorsieht. Darüber hinaus muss geprüft werden, welche Gebühren für Bezahlungen und Abhebungen mit den Kreditkarten genau entstehen. Es kommt immer wieder vor, dass eine Bank kostenlose Kreditkarten zum ebenso kostenlosen Girokonto Anbieter, dafür aber deutlich höhere Gebühren erhebt, wenn die Karten letztlich zum Einsatz kommen.

Kosten für Dispokredite können fehlende Grundgebühr deutlich übertreffen

Wie sehr es sich bezahlt machen kann, vor der Eröffnung eines neuen Girokontos genau die Konditionen der vielen verschiedenen Produkte zu vergleichen, offenbart sich in besonderer Deutlichkeit im Bereich der Zinssätze, mit denen die Banken im Falle einer Dispokredit-Nutzung kalkulieren. An dieser Stelle zeigt sich schnell, bei welchen vermeintlichen Top-Angeboten es sich eher um Lockangebote denn um wirkliche Schnäppchen handelt. Denn die Dispo-Zinsen sind wohl der beste Weg, um als Anbieter mit einem kostenlosen Girokonto doch noch ordentlich abkassieren zu können. Zugegeben: Relevant sind die Zinssätze beim Dispositionskredit nur für jene Konto-Inhaber, die den Kreditrahmen überhaupt in Anspruch nehmen.

Überziehung des Dispokredits erhöht Kosten nochmals

Doch mal ehrlich: Fast jeder Verbraucher kommt früher oder später wenigstens vorübergehend in die Verlegenheit, dass am Ende des Monats der Dispo mal kurz durch eine finanzielle Durststrecke helfen muss. Bei einigen Banken liegen die Dispo-Zinssätze bei weit über zehn Prozent – bei regelmäßiger Nutzung liegen die Zinskosten da schnell über den Ersparnissen, die Sie durch den Wechsel zu einem Girokonto ohne Grundgebühren erreichen. Zumindest dann, wenn die neue Hausbank mit überdurchschnittlichen hohen Dispokredit-Zinsen arbeitet! Nochmals kostspieliger wird es dann, wenn Sie Ihren Disporahmen über Gebühr strapazieren. Denn die Überziehungszinsen liegen teilweise noch deutlich über den höchsten Dispo-Zinssätzen, die derzeit auf dem Markt erhoben werden.

Fazit zur Girokonto-Auswahl:

Es zeigt sich also bei eingehender Analyse, dass es die Thematik weitaus komplexer ist, als man als Laie zunächst vermuten mag, widmet man sich erstmalig der Suche nach dem optimalen Girokonto. Zu einfach wäre es zu sagen, dass kostenlose Girokonten grundsätzlich die beste Alternative sind, während gebührenpflichtige Produkte eher abzulehnen sind. Damit Sie schnell herausfinden können, welches Girokonto Ihrem Anspruch am nächsten kommt, sollten Sie von promotionsite.de helfen lassen. Dort werden Ihnen ausführlich die Pro und Contras der verschiedenen Kontomodelle vor Augen geführt, damit Sie am Ende sowohl Zeit als auch Geld gespart haben werden!